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Ein Orkan wird der "Defiance" zum Verhängnis. Die angeschlagene Nußschale, das Rettungsboot mit Rolf Torring, seinen Freunden, drei Seeleuten und der Biologin Moyra Danson an Bord, ist der entfesselten See preisgegeben. Lange kann das Fahrzeug den wütenden Elementen nicht widerstehen. Für seine Insassen beginnt ein verzweifelter Kampf ums überleben. Furchtbar sind ihre Leiden. Hoffnungslosigkeit und Lebenswille wetteifern miteinander.

Die Rettung kommt im letzten Augenblick. Die Wellen treiben die Entkräfteten ans Land. Sie wöhnen sich gerettet.

Sind sie es wirklich? Mitnichten. Denn das Festland ist eigentlich eine Insel, weit weg ausserhalb der Schiffahrtsstrassen gelegen. Sie ist von einem wilden Stamm bewohnt, dessen Krieger die Gestrandeten bald gefangennehmen.

Rolf Torring und seinen Kameraden wird eine merkwürdige Gastfreundschaft zuteil. Und plötzlich überstürzten sich die Ereignisse. Am Ende steht Rolf Torring und seinen männlichen Leidensgefährten ein furchtbares Schicksal bevor: der Opfertod auf einem heidnischen Altar.

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„Das war also der Opferpriester, dessen Hände das infame Urteil vollstrecken sollten. Es herrschte Grabesstille. Auf der Plattform waren große Ständer mit blakenden Fackeln aufgestellt. Ihr trübes, flackerndes Licht ließ die ganze Szenerie noch gespenstischer erscheinen.

Die unheimliche Gestalt blieb hinter einem niedrigen Steintisch stehen, streckte langsam die muskelbepackten Arme gen Himmel und verharrte in einer andachtsvollen Pose, in einer Pose inbrünstiger Meditation.

Rolf sollte als erster die verhängnisvollen Stufen hinaufge-tragen werden. Gefaßt, in sein Schicksal ergeben, nahm er Abschied von mir.

“Leb wohl, Hans! Wir haben einiges gesehen und erlebt, unser Leben war wirklich schön. Aber, was soll’s, was einen Anfang hat, muß auch ein Ende nehmen.”

Von unsagbarer Verzweiflung und Todesangst ergriffen, konnte ich nichts erwidern. Das würgende Gefühl war unerträglich, kein Laut konnte sich meinem Mund entringen. Ich sah nur, wie Rolf von sechs Kriegern gepackt und die steinernen, breiten Stufen hinaufgetragen wurde. Oben angelangt, wurde er auf den steinernen Tisch gelegt. Die Krieger zogen sich scheu zurück, und bald sah ich, halb wahnsinnig vor Grauen, wie sich die mörderischen Arme des Opferpriesters über den Tisch beugten.“