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Ärger in Bengalen

Hinterhältige Meuchelmörder und erpresserische Entführer haben eins gemein: sie sind abscheuliche, verruchte Existenzen alle miteinander. Sie zu entlarven und der gerechten Strafe zuzuführen ist allerdings nicht jedermanns Sache – da versagen oft noch die einschlägigsten der einschlägigen Behörden -, aber immer gottgefällig.Vor einer solchen Arbeit schreckt Rolf Torring, von seinen Gefährten tatkräftig unterstützt wie immer, nie zurück, selbst wenn sie lebensgefährlich werden könnte.

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„Da trat eine andere Gestalt an den Grubenrand. Es war ein bejahrter, vollbärtiger Hindu mit einem finsteren Galgenvogel-gesicht. In den Händen hielt er einen Sack, den er vorsichtig öffnete. Dann packte er ihn unten an und stülpte ihn um. Uns sträubten sich die Haare im Nacken. Übel glitzernd purzelten etwa ein Dutzend schmale, längliche Dinger in die Grube.

Es waren Najas, Brillenschlangen von der gefährlichsten Art, und dazu noch ganz wütend. Das war an ihren schlängelnden Bewegungen bemerkbar.

“Rasch, aufstehen, Rücken an die Wand!” ertönte Rolfs Stimme.

Wir hatten überhaupt keine Waffen außer unseren Stiefeln. Mit verzweifelten Fußtritten konnte man die höllischen Kreaturen zwar eine Weile fernhalten, aber wie lange denn? Irgendwann werden wir doch aufgeben müssen, das ist todsicher, durchfuhr es mich. Unsere Lage war hoffnungslos, wir waren rettungslos verloren.”