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"Es ist so schön, Soldat zu sein", heißt es in einem alten lustigen Kommißlied. Aber das Leben beim Kommiß hat auch seine Schattenseiten. Es kann einem ja sogar zur Hölle werden. In der Kaserne, aber auch oder vor allen Dingen während der Frontmärsche.

Es ist nicht alles Gold, was glänzt. Ein sich des besten Rufes, der allgemeinen Anerkennung erfreuender, als prinzipienfester Mann geltender Offizier entpuppt sich plötzlich, aber unwidersprechlich als Mörder und Hochverräter.

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Das leise Gekicher im Saal wurde binnen weniger Sekunden zu aufbrausenden Lachsalven und nicht enden wollendem heiserem Freudengeheul.

Nur die Hauptdarsteller der neuen Infamie verhielten sich ruhig. Aus halbgeschlossenen Augen warf uns der Franzose höhnische Blicke zu. Ein grausames Lächeln umspielte seine schmalen Lippen.

Ich konnte nicht umhin, Rolfs Selbstbeherrschung abermals zu bewundern.

"Oje, unsere Betten sind aber besetzt, Hugo", sagte er ruhig. "Nicht weiter schlimm. Hier war es mir irgendwie doch zu zügig. Laß uns jetzt mal freie Kojen suchen,es gibt bestimmt noch welche."

Wir schritten gemächlich weiter und blieben schließlich vor zwei übereinandergelegten eisernen Feldbetten stehen. Es waren die besten Schlafstätten im Raum und am günstigsten gelegen.

So macht man einen guten Tausch, was, Hugo? kommentierte Rolf gutgelaunt.

Die Lachsalven schwollen noch mehr an.

"He, ihr sales boches (dreckige Deutsche)", überbrüllte Guy de Marangues das Gelächter im Saal, "untersteht euch! Wagt es bloß nicht, unsere Betten anzutasten, sonst kegelt ihr noch heute abend mit dem Satan!"