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Leseprobe „Da geriet ich auf einen blendenden Einfall: Ich hatte ja noch meine Pistole in der Tasche am Gurt. Ich brauchte nur einen Schuß abzugeben, und den würden meine Freunde bestimmt hören. Vor Schmerzen stöhnend befreite ich vorsichtig meine Rechte aus dem dornigen Geranke und wollte die Waffe ergreifen. Ich erstarrte: der Schreck fuhr mir durch alle Glieder. Die Pistolentasche war weg. Auch das Jagdmesser mitsamt seiner Scheide. Nur der traurig an einer Öse pendelnde Hängeriemen war mir übriggeblieben. Die vermaledeite Rutschpartie! Die war an allem schuld! Nein! Meine Unachtsamkeit war daran schuld, und meine verfluchte, schwachsinnige Träumerei! Ich vermied jede überflüssige Bewegung und trachtete erschrocken danach, meine böse zischenden, in geringer Entfernung im Busch hin und her kriechenden Nachbarn nicht zu ärgern. Ich war zwischen Hammer und Amboß geraten – und am Verzweifeln. Der Selbsterhaltungstrieb allein bewahrte mich vor einem Nervenzusammenbruch mit verheerenden Folgen. Mir war klar, jeder Selbstbefreiungsversuch konnte entweder mit einem Sturz in die furchtbare, gähnende Leere enden oder einen nicht minder tödlichen Angriff durch eine Schlange auslösen.“ |
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